Gesundheit

Hausmittel: von Zwiebelsaft, Knoblauchbrot und CBD-Öl

Ein leichtes Kratzen im Hals, eine laufende Nase und Kopfschmerzen kennen die meisten als erste Anzeichen eines grippalen Infekts. Jetzt ist schnelles Handeln gefragt. Oftmals lässt sich ein solcher Infekt oder eine drohende Erkältung mit Hausmitteln recht gut in den Griff bekommen, so denn Sie rechtzeitig mit einer Behandlung beginnen.

Seit vielen Generationen greifen Menschen zu traditionellen Hausmitteln, die oftmals eine rasche Linderung der Beschwerden herbeiführen. Wir werden nun einmal einen Blick auf eine kleine Auswahl werfen, die besonders bei Erkältungen angewandt werden.

Zwiebeln und Knoblauch als natürliche Antibiotika

Knoblauch und Zwiebeln gehören ohne jeden Zweifel zu jenen Heilmitteln, die sogar als natürliche Antibiotika eingestuft werden. Besonders frischer Zwiebelsaft ist ein regelrechter Booster für das Immunsystem und unterstützt nachweislich die Abwehrkräfte. Hierfür einfach eine Zwiebel in kleine Stücke schneiden und in ein Glas abwechselnd mit einer dünnen Zuckerschicht schichten. Das Glas gut verschließen und für ungefähr 12 Stunden stehen lassen. Nach und nach gibt die Zwiebel ihren Saft ab und dieser kann mit einem kleinen Löffel mehrmals täglich eingenommen werden.

Frischer Knoblauch ist ebenfalls eine kleine Wunderwaffe. Wer es nicht übers Herz bringt, in eine Zehe zu beißen, kann den Knoblauch auch einfach auf einer gerösteten Scheibe Brot verreiben – etwas Butter darüber und genießen.

Ingwer, Honig und grüner Tee

Ingwer hat sich in den letzten Jahren ebenfalls einen festen Platz in der Reihe effektiver Hausmittel gesichert. Frischer Ingwer gehört zu den Superfoods, vor allem wenn es um den Kampf gegen Erkältungen und Infekten geht. Dabei ist der Einsatz vielseitig und abwechslungsreich. Ingwer schmeckt beispielsweise in asiatischen Gerichten sehr gut – ein wenig von der frischen Knolle reiben und unter das Essen mischen.

Es gibt zwar fertigen Ingwertee, doch dieser ist mit einem frisch aufgebrühten Tee nicht zu vergleichen. Hierzu müssen Sie ein paar dünne Scheiben von der frischen Knolle herunterschneiden und diese in eine Tasse geben. Anschließend mit kochendem Wasser übergießen und für gut zehn Minuten ziehen lassen – fertig. Wer mag, darf den Tee noch etwas süßen, am besten mit ein wenig Honig. Dieser ist gleichzeitig gut für die Schleimhäute und den Hals. Generell sollten Sie Tee lieber mit Honig als mit richtigem Zucker süßen.

Wenn es um Tee im Winter geht, dann schwören viele auf den grünen Tee. Dieser wird im asiatischen Raum seit vielen Jahrtausenden getrunken und gilt dort schon immer als vielseitiges Heilmittel. Vorbeugend können Sie täglich eine Tasse grünen Tee zu sich nehmen.

Hanfprodukte für eine besseres Wohlbefinden

Hanfprodukte wie CBD-Öl oder Kapseln gehören noch nicht allzu lang zu den bewährten Hausmitteln. Das liegt schlichtweg daran, dass CBD-Öl und Co noch nicht so lang auf dem freien Markt verfügbar sind. Es handelt sich hierbei um ein Produkt, welches aus der weiblichen Hanfpflanze gewonnen wird. Darin ist jedoch kein berauschendes THC enthalten, sodass es sich hierbei nicht um ein Rauschmittel, sondern in der Tat um ein Heilmittel handelt. Die vielseitige Wirkung ist schon länger bekannt. So hemmt CBD-Öl Entzündungen und lindert Schmerzen. Darüber hinaus hat es eine beruhigende Wirkung bei Angstzuständen oder nervösen Störungen. Auch Hanf Samen sind beliebter denn je. Nicht etwa für den Anbau oder die Aufzucht, denn das ist nach wie vor illegal, sondern als Superfood. Die Samen sind unter anderem reich an Proteinen und vielen wertvollen Nährstoffen, die die inneren Organe schützen.

Fazit

Der Vorteil von den verschiedenen Hausmitteln besteht darin, dass diese Lebensmittel in den meisten Haushalten immer vorhanden sind. Sie können also unverzüglich reagieren, wenn Sie erste Anzeichen eines Infekts verspüren. So müssen Sie nicht gleich in eine Apotheke gehen.

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